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Guidos Sprüche, Grüße & Gedichte
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Wintergedichte - Gedichte Winter

Eigentlich ist das Thema Weihnachtsgedichte im Winter so dominant, dass sich kaum jemand für Wintergedichte interessiert. So ging es auch mir und wenn dann noch der Schnee fehlt, dann ist eben "nur" kalt. Aber da der Winter natürlich auch viele schöne Tage hat, fallen mir auch ab und zu Wintergedichte ein. Von Zeit zu Zeit werde ich auch weitere Gedichte über den Winter veröffentlichen.


Außerdem findet ihr hier auch


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Übersicht der Wintergedichte


Wenn euch dieses erste meiner Wintergedichte zu lang ist, dann könnt ihr auch nur die ersten drei Strophen verwenden, dann ist das Gedicht "Winter" kurz, zumindest relativ kurz.


Winter

Der Herbst ist eigentlich vorbei,

die Zeit für Winter wäre frei,

doch jedes Jahr lässt er uns warten,

auf Eis und Schnee in unsrem Garten.


Doch dann, ganz plötzlich, über Nacht,

als ich bin gerade aufgewacht,

liegt überall ganz dick der Schnee.

Wie schön, dass ich ihn endlich seh.


Er bedeckt Wiesen und auch Wälder,

sowie die Straßen, Wege, Felder

und funkelt schön im Sonnenschein.

Genau so soll der Winter sein.


Nun ist’s auch kalt mit Minusgraden,

da friert sogar der Fensterladen

und auf manch Fenstern, ganz in weiß,

malt er uns Blumen schön, aus Eis.


Die Seen beginnen zuzufrieren,

doch Vorsicht, noch kann es passieren,

wenn man betritt aus Eis die Schicht,

dass unter dem Gewicht sie bricht.


Doch schön ist das Spazierengehen,

wenn man im Schnee kann Spuren sehen,

von Tieren die vorbeigezogen

und wohin sie abgebogen.


Viel Spaß macht auch das Schlittenfahren,

als Kind oder schon reif an Jahren,

saust man den Berg hinab ins Tal

und möchte danach gleich nochmal.


So bringt der Winter Eis und Schnee,

doch friert man, trinkt man heißen Tee

und streckt sich vor dem Ofen aus,

gemütlich drin, im warmen Haus.


© Guido Lehmann, Sprueche-Gruesse.de (Wintergedichte)


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Im zweiten meiner Wintergedichte geht es vor allem um den Schnee, denn es schneit.


Es schneit

Wenn es herab vom Himmel schneit,

dann wissen wir, es ist so weit.

Die Kinder rufen laut „Hurra!“,

denn endlich ist der Winter da.“


Eine Flocke, dick und weiß,

landet sanft auf glattem Eis,

denn zugefroren ist der See;

wird nun bedeckt von ganz viel Schnee.


Nicht nur auf Seen, nein auch auf Wälder,

dazu auf Wiesen und auf Felder,

sowie auf Straßen und auf Wegen,

beginnt der Schnee sich nun zu legen.


Schaut man aufs Dach von jedem Haus,

dann sieht’s auch dort gezuckert aus.

So trägt nun jedes Haus nen Hut;

schneeweiß steht er den Häusern gut.


Ist dann der Schneefall mal vorbei,

wird auch der Himmel wieder frei

und lässt der Sonne helle Strahlen,

die Landschaft eisig glitzernd malen.


Die Sonnenstrahlen treffen Schnee,

funkeln so hell, dass ich kaum seh.

Verwandeln dann, wie man es kennt,

die Welt ins Winter Wonderland.


© Guido Lehmann, Sprueche-Gruesse.de (Wintergedichte)


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Das dritte meiner Wintergedichte beschreibt, wie unterschiedlich der Winter sein kann. Mal weniger angenehm und mal herrlich und schön.


Winterstimmung

Draußen ist es bitterkalt,

sogar die Tiere friern im Wald.

Der Himmel ist komplett bedeckt,

die Sonne hinter Wolken steckt.


Die Bäume die sind kahl und braun;

sind jetzt gar traurig anzuschaun.

Der Boden, der ist hart gefroren;

der Wind bläst einem um die Ohren.


Der Himmel grau, der Boden kahl,

man friert trotz Mütze und auch Schal.

So ist der Winter gar nicht fein;

er kann doch auch viel schöner sein.


Dann bricht die Nacht langsam herein

und endlich fängt es an zu schnein.

Die ganze Nacht hört es nicht auf;

der Schnee legt überall sich drauf.


Als morgens dann die Sonne lacht,

erstrahlt die Landschaft voller Pracht,

denn nun ist alles weiß bedeckt

und Vieles unter Schnee versteckt.


Der Himmel blau, die Luft ganz klar,

so ist der Winter wunderbar

und lässt sich gern von uns genießen,

bis dann die ersten Blumen sprießen.


© Guido Lehmann, Sprueche-Gruesse.de (Wintergedichte)


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Die besten Tipps um selbst Wintergedichte zu schreiben

Du hast meine Wintergedichte gelesen und bist nun selbst richtig motiviert? Das Schreiben von Wintergedichten kann eine wunderbare Möglichkeit sein, die Schönheit und Atmosphäre dieser Jahreszeit einzufangen. Hier sind einige Tipps, die dir dabei helfen können, deine eigenen winterlichen Verse zu zaubern.


1. Tauche ein in die Winterwelt

  • Beobachte: Nimm dir Zeit, die Natur im Winter genau zu betrachten. Welche Farben siehst du? Welche Geräusche hörst du? Welche Gefühle löst der Winter in dir aus?
  • Erinnere dich: Hol dir alte Fotos oder Tagebücher hervor. Welche Wintererlebnisse haben dich besonders geprägt?
  • Sinne schärfen: Lass die Kälte auf deiner Haut spüren, rieche den Duft von frisch gefallenem Schnee, höre das Knirschen unter deinen Füßen.


2. Sammle Wörter und Bilder für deine Wintergedichte

  • Wortwolke: Erstelle eine Wortwolke mit Begriffen, die dir zum Winter einfallen. Das können Adjektive (kalt, still, glitzernd), Verben (fallen, tanzen, glitzern) und Substantive (Schnee, Eis, Frost) sein.
  • Metaphern und Vergleiche: Suche nach kreativen Beschreibungen. Ist der Schnee wie eine weiße Decke, oder tanzen die Schneeflocken wie kleine Engel?
  • Sinneswahrnehmungen: Beschreibe, wie sich der Winter anfühlt, riecht und klingt.


3. Wähle eine Form

  • Klassisch: Sonette, Haikus oder freie Verse bieten eine gute Grundlage.
  • Experimentell: Probiere neue Formen aus, wie zum Beispiel ein Schneeflocken-Gedicht oder ein Winter-Elfchen.
  • Reimschema: Spiele mit verschiedenen Reimschemata.


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4. Lass deiner Kreativität freien Lauf

  • Perspektive: Beschreibe den Winter aus der Sicht eines Kindes, eines Tieres oder eines Baumes.
  • Stimmung: Möchtest du ein fröhliches oder eher melancholisches Gedicht schreiben?
  • Geschichte: Erzähle eine kleine Geschichte, die im Winter spielt.


5. Überarbeite und feile

  • Laut vorlesen: So kannst du den Rhythmus und den Klang deines Gedichts besser beurteilen.
  • Feedback holen: Lass Freunde oder Familie dein Gedicht lesen und dir ihre Meinung sagen.
  • Überarbeiten: Scheue dich nicht, an deinem Gedicht zu feilen, bis du zufrieden bist.


Zusätzliche Tipps für Wintergedichte

  • Inspiration suchen: Lies Gedichte anderer Dichter, die sich mit dem Winter beschäftigen.
  • Schreibblockaden überwinden: Wenn dir die Worte fehlen, mache eine Schreibübung oder gehe spazieren.
  • Spaß haben: Das Wichtigste ist, dass du beim Schreiben Spaß hast!


Hier sind einige Anregungen für Themen für Wintergedichte

  • Ein Schneesturm
  • Ein verschneiter Wald
  • Ein gemütlicher Abend am Kamin
  • Die ersten Frühlingsboten im Winter
  • Erinnerungen an einen besonderen Winter


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Wintergedichte sind vielseitig - das sind die bekanntesten Arten

Wintergedichte sind so vielfältig wie der Winter selbst. Sie können fröhlich oder melancholisch, beschreibend oder erzählend sein. Hier sind einige Arten von Wintergedichten, die du finden kannst.

  • Klassische Verse: Diese Gedichte folgen oft strengen formalen Regeln und verwenden gehobene Sprache. Sie beschwören oft die Schönheit und Ruhe des Winters.
  • Kindergedichte: Diese sind oft verspielt und einfach zu verstehen. Sie handeln von Schneemännern, Schlittenfahrten und anderen winterlichen Freuden.
  • Romantische Gedichte: Hier steht die Liebe und Zweisamkeit im Mittelpunkt. Der Winter wird oft als Kulisse für romantische Begegnungen oder als Metapher für die Liebe genutzt.
  • Besinnliche Gedichte: Diese Wintergedichte laden zum Nachdenken ein. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Vergänglichkeit, Einsamkeit oder dem Jahreskreislauf.
  • Sportgedichte: Hier geht es um winterliche Aktivitäten wie Skifahren, Eislaufen oder Eishockey.
  • Wintergedichte über die heimelige Atmosphäre: Diese Gedichte beschreiben die gemütliche Stimmung in den eigenen vier Wänden an kalten Wintertagen.
  • Gedichte über die schlafende Natur: Der Winter wird hier als Zeit der Ruhe und des Rückzugs gesehen. Die Natur wird als schlafend dargestellt.
  • Gedichte über den Zauber des ersten Schnees: Der erste Schnee wird oft als etwas Besonderes und Magisches dargestellt.


Zusätzlich können Wintergedichte auch nach folgenden Kriterien unterschieden werden:

  • Stimmung: Fröhlich, melancholisch, ruhig, aufgeregt
  • Perspektive: Aus Sicht eines Kindes, eines Erwachsenen, der Natur
  • Thema: Schnee, Kälte, Wärme, Jahreszeitenwechsel, Feiertage


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